
Bilaterale III: Lebensmittelsicherheit unter Vormundschaft?
Wer entscheidet, was wir essen?
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Wer entscheidet, was wir essen?

Das Stromabkommen Schweiz – EU: Wieviel Souveränität steht auf dem Spiel?

Hinter jedem Stück Abfall verbirgt sich derselbe Mechanismus: Ein Produkt, das zum Wegwerfen bestimmt ist, wurde weit weg von hier im Rahmen eines Systems hergestellt, das den Warenverkehr fördert, aber niemals die Verantwortung.

Zahlreiche Entscheidungen, die von der Bevölkerung zum Wohle aller getroffen wurden, werden durch Freihandelsabkommen kurzerhand zunichte gemacht. Demokratisch beschlossene Gesetze werden missachtet, Gesundheits- und Umweltstandards ignoriert, Wissen und Handwerk geht verloren und universelle Werte werden von multinationalen Konzernen mit Füssen getreten. Diese profitieren als einzige von Freihandelsabkommen – ein offensichtliches Beispiel dafür ist das Mercosur-Abkommen.

Hinter der Sprache der Fairness verbirgt sich in Wirklichkeit der Versuch, Länder dazu zu zwingen, sich den strategischen Entscheidungen der Vereinigten Staaten anzupassen. Was Trump praktiziert, ist kein Protektionismus, sondern ein Handelskrieg.

Einerseits bedeuten reduzierte oder ausgesetzte Steuern enorme Einbußen für die Staatshaushalte. Andererseits müssen Einzelpersonen und Gemeinschaften für die Kosten der ökologischen und sozialen Schäden aufkommen. Insgesamt sind diese Verluste nicht quantifizierbar, aber durchaus „nachhaltig“…

Die negativen Auswirkungen des Freihandelsabkommens mit dem MERCOSUR auf die Landwirtschaft werden nicht nur in der Schweiz spürbar sein, sondern auch in den Unterzeichnerstaaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay. Kämpfen wir gegen dieses Abkommen und für einen Handel, der die Produzent*innen und die Souveränität der Völker respektiert!

Das Freihandelsabkommen mit den Ländern des MERCOSUR gibt aus ökologischer Sicht Anlass zu grosser Sorge.

Überall in der Schweiz stellt man das Gleiche fest: Der Weinbau steckt in einer Krise. Vor kurzem noch wurde in der Presse erwähnt, dass die Einnahmen nicht kostendeckend sind; als mögliche Lösung wurde vorgeschlagen, Reben auszureissen… Diese Art, das Problem anzugehen, verschweigt aber den Hauptgrund für diese Krise sowie andere Lösungs-
möglichkeiten.

Die geltenden Freihandelsabkommen und die derzeit verhandelten Bilateralen III beeinträchtigen die Autonomie des Landes bei der Bewirtschaftung seiner Ressourcen. Die Landwirtschaft ist eine wichtige natürliche Ressource und sollte durch Massnahmen an den Grenzen geschützt werden.
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