Das Referendum ist lanciert! Unterschreibt und sammelt Unterschriften.
La Vrille, Mitglied des Referendumsbündnisses, lehnt Freihandelsabkommen, für die der Mercosur ein eklatantes Beispiel ist, entschieden ab.
Die Auswirkungen auf die lokale Bevölkerung, hier und in den Mercosur-Ländern, werden enorm sein. Die grossflächige Entwaldung wird zur Enteignung der indigenen Gemeinschaften führen, Hüterinnen der Biodiversität; zur Vertreibung von Bäuerinnen und Bauern, die traditionelle Subsistenzlandwirtschaft betreiben, sowie zur Zunahme von prekären Arbeitsverhältnissen oder sogar von Zwangsarbeit.
Auch in der Schweiz werden die Bäuerinnen und Bauern gegenüber den Preisen der importierten Produkte nicht konkurrenzfähig sein, und die freigegebene halbe Milliarde Franken wird nur ein Tropfen auf den heissen Stein sein. Ausserdem schert sich die Agrarindustrie nicht um unsere Gesundheit, sondern strebt ausschliesslich nach Gewinnmaximierung durch Kostensenkung. Die Tierhaltungspraktiken und die mangelnde Rückverfolgbarkeit in den MERCOSUR-Ländern geben Anlass zur Sorge, trotz der Bedenken werden solche Produkte – auf Kosten unserer Gesundheit – importiert.
Zudem verletzen Freihandelsabkommen die Souveränität der Bevölkerung. Demokratisch beschlossene Gesetze werden ignoriert; das Völkerrecht sowie Gesundheits- und Umweltstandards werden missachtet, traditionelles Wissen geht verloren und universelle Werte werden von den multinationalen Konzernen, die als einzige davon profitieren, mit Füssen getreten.
Die dem Abkommen beigefügte Verpflichtung «zum Schutz der Wälder und der Biodiversität sowie zur nachhaltigen Landwirtschaft» ist nichts als Augenwischerei. Es sind weder verbindliche Mechanismen vorgesehen (Überwachung der Auswirkungen, strenge Kontrollen in allen Phasen der Produktion und Verarbeitung usw.), noch Sanktionen im Falle von Verstössen gegen die grundlegendsten Menschen- oder Umweltrechte.
Abkommen zur Regelung des Handels zwischen Ländern sind unverzichtbar. Für La Vrille müssen diese Abkommen jedoch sowohl tarifäre Massnahmen zur Gewährleistung eines fairen Wettbewerbs als auch nichttarifäre Massnahmen zum Schutz unserer Produktionsstandards beinhalten. Letztere sind von entscheidender Bedeutung, da sie den Rahmen für den Umweltschutz, die Ressourcenschonung, die Gesundheit und die gesellschaftlichen Regeln vorgeben.
NEIN zum Abkommen mit dem Mercosur! Unterschreibt und lasst andere unterschreiben!
Bleiben Sie informiert – abonnieren Sie unseren Newsletter!
________________
Zum gleichen Thema:
________________