l’Alliance contre la déforestation de la forêt tropicale a déposé 85 000 signatures pour le référendum contre l’accord néfaste sur l’huile de palme conclu avec la Malaisie.
L’accord de libre-échange avec le Mercosur risque ainsi d’entraîner une augmentation des importations de produits liés à la déforestation des forêts tropicales, au travail forcé, l’expulsion de communautés autochtones et à des conditions d’élevage problématiques. Une large alliance de la société civile lance donc le référendum contre cet accord.
Ohne griffige Massnahmen gegen Abholzung und Zwangsarbeit prüft die Allianz wie beim Malaysia-Abkommen, das Referendum gegen das Mercosur-Abkommen zu ergreifen.
Nein zu Abkommen, von denen ausschliesslich multinationale Pharma- und Lebensmittelkonzerne profitieren!
Für eine verantwortungsvolle Handelspolitik, die die wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und ökologischen Rechte achtet.
Hinter jedem Stück Abfall verbirgt sich derselbe Mechanismus: Ein Produkt, das zum Wegwerfen bestimmt ist, wurde weit weg von hier im Rahmen eines Systems hergestellt, das den Warenverkehr fördert, aber niemals die Verantwortung.
Einerseits bedeuten reduzierte oder ausgesetzte Steuern enorme Einbußen für die Staatshaushalte. Andererseits müssen Einzelpersonen und Gemeinschaften für die Kosten der ökologischen und sozialen Schäden aufkommen. Insgesamt sind diese Verluste nicht quantifizierbar, aber durchaus „nachhaltig“…
Die Schweiz schliesst immer mehr Freihandelsabkommen ab und rühmt sich, Bestimmungen zur nachhaltigen Entwicklung darin aufzunehmen. In der Praxis sind diese Bestimmungen jedoch kein Kriterium für die Kündigung dieser Abkommen.
Im Gespräch mit Willy Cretegny, Mitbegründer von La Vrille und Initiator des Referendums „Stop Palmöl” gegen die Freihandelsabkommen mit Indonesien. Freihandel = Überkonsum und Abfall